Hubschrauberübung 2018

HUBSCHRAUBERÜBUNG - ÖWR ÜBT MIT BUNDESHEER

30 Mitglieder der Österreichischen Wasserrettung Landesverband Steiermark erhielten heuer wieder die Erlaubnis und Gelegenheit, mit dem Hubschrauber Katastrophenschutzübungen und Rettungseinsätze mit dem Österreichischen Bundesheer zusammen zu üben. Übungsort war der Fliegerhorst Aigen im Ennstal, die Enns und der Putterersee. Seitens des Bundesheeres Pilot Martin, Flugtechniker Othmar und Flugretter Pauli. Zuerst gab es eine genaue Einweisung betreffend des Hubschraubers Alouette 3, welcher trotz des beachtlichen Alters von 53 Jahren neuwertig ist, da bestes Service und ständiger Austausch von Gebrauchs-und Ersatzteilen gemacht wird. Die Einstrahl Turbine ist speziell für den Einsatz unter besonders widrigen Bedingungen geeignet. Aber das erfahrene Team Pilot/Techniker/Flugretter macht erst aus dem Gerät ein probates Rettungsgerät. Diesmal wurden auch wieder Spezialisten der Österreichischen Wasserrettung geschult, Kenntnisse vertieft und besondere Situationen beübt.

Nach der Einweisung ging es mit kleineren Teams auf Suchflüge. Dabei galt es, möglichst schnell die ausgelegte Puppe und ein Boot zu finden. Dies gelang allen Übungsteilnehmern relativ rasch.

Danach wurden sogenannte Außenflüge gemacht. Dabei wurden ein Wasserretter als Opfer und einer als Retter mittels Hubschrauberkran aus ca. 20 m Höhe vom Boden aufgenommen, ein Flug mit außenhängenden Personen durchgeführt und wieder aus luftiger Höhe abgeseilt. Zuvor gab es genaueste Kontrollen betreffen Gurtausrüstung (Alter, Zustand, Befestigung,…) durch Flugretter Pauli bei jedem Wasserretter.

Auch das richtige Einweisen des Hubschraubers war Übungsgegenstand und musste von jedem ÖWR Mitglied gemacht werden. Danach ging es ab zur schnell fließenden und viel Treibgut führenden Enns. Hier mussten die Bootsführer ein Opfer zur Übernahmestelle schaffen. Der Hubschrauber schwebte über dem Fluss, der Flugretter ließ sich mit dem Hubschrauberkran aus ca. 25 m herab zum Boot, um ein Opfer aufzunehmen, was auch bei allen Übungsteilnehmern gelang. Die besondere Herausforderung war, dass der Hubschrauber aufgrund von Luftströmungen seine Position nicht ganz genau halten konnte, die starke Strömung des Flusses und der Downwash (Luft unter dem Hubschrauber) das Manövrieren des Bootes erschwerte. Auch für die Piloten des Bundesheeres keine alltägliche Übung, die aber wunderbar gemeistert wurde und den hohen Ausbildungsstand widerspiegelt.

Zuletzt gab es eine Übung für das schnelle Absetzen der Wasserretter mittels Hubschrauber im Wasser und spätere Aufnahme des geretteten Opfers im Boot. Dazu wurden in Dreiergruppen Rettungsschwimmer und Fließ- und Wildwasserretter zum Puteerersee geflogen, wo sie unerschrocken aus 5 bis 10 m Höhe in den See sprangen. Nach der Aufnahme ins Boot wurden sie an Land gebracht. Eine spektakuläre Aktion auch für die zahleichen Besucher des Sees. Natürlich nahmen auch Präsident Manfred Kamencek, Landesleiterin Susanne Kamencek und der Landeseinsatzleiter Rene Rössler an allen Übungen selbst teil.

Die Zusammenarbeit der Österreichischen Wasserrettung mit den anderen Einsatzorganisationen ist beispielhaft gut. Danke nochmals allen Beteiligten.

MK

 

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