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Übung St.Michael

 

Am 21.Mai 2011 war es an der Bezirksstelle St.Michael, die zweite Hubschrauberübung des ÖWR-Landesverbandes Steiermark auszurichten und zu organisieren. Schon im Vorhinein wurden beträchtliche Summen an Zeit mit den Vorbereitungen der Übungen verbracht. Darunter Unmengen von Papierkram. Doch am Ende hat sich all die harte Arbeit gelohnt.

Die Alouette der Kaserne Aigen unterstützte das Einsatzpersonal, das diesmal aus verschiedenen Organisationen bestand. Denn neben den ÖWR-Bezirksstellen Kalsdorf, Graz, St.Michael, Liezen, Bruck und Mürzzuschlag waren auch die Freiwillige Feuerwehr von Kraubath sowie das Österreichische Rote Kreuz mit Sanitätern aus dem ganzen Bezirk Leoben mit Leib und Seele bei der Sache.

Nachdem alle Übungsteilnehmer eingetroffen waren, bestand wieder für alle Interessenten die Möglichkeit, eine kleine Runde im Hubschrauber zu drehen und dabei einmal das Leobner Murtal von oben zu sehen. Daraufhin fand eine kleine Übungsbesprechung durch Einsatzleiterin Susanne Kamencek statt, im Rahmen derer den Wasserrettern und Mitgliedern des ÖRK die Übungsannahme vermittelt wurde: Ein betrunkener Mann galt seit dem Vorabend als vermisst, wobei er zuletzt in der Nähe des Kraubather Badesees gesehen worden war.
So begaben sich die Wild- und Fließwasserretter in die wenige Meter entfernte Mur, während die Einsatztaucher den See auskundschafteten. Erstere wurden nach einer inszenierten "Durststrecke", auf dieser nichts zu finden war, bei einer Flussbiegung neben der Autobahn fündig - aber überraschenderweise war es nicht der Radfahrer. Ein Auto, das zuvor dort ans Ufer der Mur gelegt worden war, beherbergte einen Hüseyin Kay (der zum Übel des ÖRK auch noch Türkisch sprach!) und teilte den Schwimmern mit, dass sein ganzes Auto voller Leute gewesen war, bis er einen Unfall gehabt hatte und in die Mur gefahren war. Währenddessen fanden die Taucher das Rad des Betrunkenen im See.
Daraufhin wurden die Fließ- und Wildwasserretter neu formiert und begaben sich - zusätzlich zumvermissten Radfahrer - auf die Suche nach seinen sechs Mitfahrern.Die Feuerwehr Kraubath wurde alarmiert, um das Fahrzeug zu bergen. Um alle Menschen zu "retten", waren die Schwimmer neben Bergetechniken mittels Seilfähre auf den Abtransport durch Rotes Kreuz und den Hubschrauber angewiesen, wobei Letzterer aufgrund von Regen und Winden frühzeitig zurück nach Aigen fliegen musste. Das wiederum führte zu einer erhöhten Auslastung des ÖRK...

Nach einiger Zeit, schafften es alle Opfer, Schwimmer und sonsiges Einsatzpersonal der FF, der ÖWR und des ÖRK zu Murinsel, von wo alle gemeinsam zum Vereinslokal der ÖWR St.Michael aufbrachen. Dort wartete für alle Teilnehmer Gegrilltes, Salat und Getränke, um den Tag nach einer kurzen Übungsnachbesprechung noch einmal Revue passieren zu lassen.

Danke an dieser Stelle an alle Teilnehmer, ohne deren Einsatz die Übung nicht so perfekt abgelaufen wäre, wie dies der Fall war!

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